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Eiger Ultra Trail 2018 in Grindelwald

Der Eiger Ultra Trail 2018 in Grindelwald ist bereits wieder Geschichte und wird in Zukunft fester Bestandteil ganz schöner Erinnerungen eines 8-köpfigen Freizeitsportler-Grüppchens sein, welches sich diesen einmaligen Event nicht entgehen lassen wollte.

Bereits am Freitagabend wurde mit dem Zug angereist und gleich nach der Ankunft die Laufmesse unsicher gemacht, bevor es zur Startnummernausgabe mit sehr seriös durchgeführter Kontrolle des Pflicht-Laufgepäckes ging. Dank guter Vorbereitung war diese Uebung schnell absolviert, die Portion Pasta im Vorbeiweg auch noch genossen und der anschliessende Quartierbezug des Hauptharstes im sehr zentral gelegenen Hotel Hirschen war ebenfalls nur eine Formsache.

Nun galt es, in der Pizzeria da Salvi noch ein letztes Mal die Speicher zu füllen – dies in guter Gesellschaft von gefühlten Tausenden von Asiaten, die sich über die örtlichen Spezialitäten und das heimische Bier her machten.

Wie gewohnt fiel die folgende Nachtruhe dann auch bei einigen relativ kurz aus, unter anderem auch darum, weil bereits um 4 Uhr morgens die Starter des E101 mit einem gewaltigen Kanonendonner auf ihren langen Weg in den werdenden Tag geschickt- und dabei von Hunderten Supportern frenetisch angefeuert wurden.

Um punkt 7.30 Uhr war es dann auch für Andreas, Daniel E, Manfred D, Tom H. und Rolf soweit, die sich den E51 vorgenommen hatten - und eine dreiviertel Stunde später starteten in Burglauenen, etwas weiter unten im Tal auch Janina und Sofie zum E35.

Obwohl sich an den Hängen von Eiger, Mönch und Jungfrau drohende Gewitterwolken aufbauten und auf dem Weg zur Grossen Scheidegg einige Regentropfen fielen, waren die Laufbedingungen, wenigstens in den ersten Stunden, optimal.

Die Sonne schaute immer wieder hinter den Wolken hervor und fing, nachdem sie sich diese fast gänzlich verzogen hatten, ziemlich an zu heizen, bevor sich gegen Abend ein ziemlich schweres Gewitter über der Gegend entlud.

Dies führte sogar dazu, dass das Rennen E101 um 19 Uhr für über 2 Stunden neutralisiert wurde und die Läufer in geschützten Unterständen auf die Weiterführung des nach dem Neustart um gut 10km verkürzten Rennens warten mussten.

Aber zu diesem Zeitpunkt hatten unsere wackeren Freizeitsportler allesamt erfolgreich gefinished und waren entweder schon auf dem Nachhauseweg ins Unterland oder machten sich bereit für das ausgedehnte und feuchtfröhliche Nachtessen wieder im Da Salvi. Dort herrschte natürlich nach all den Strapazen eine sichtlich entspanntere Atmosphäre als noch am Vortag und der restliche Abend ging bei all den Diskussionen und Erlebnisberichten sehr schnell vorüber.

Und nach einer, für die einen wiederum durchzogenen Nacht ging's dann nach einem wunderbaren Zmorgebuffet kurz nach 11 Uhr wieder in die Heimat zurück.

Ein ganz spezieller Dank gebührt an dieser Stelle unserem Profi-Fan und Fahnenträger Patrick, der nach generalstabsmässiger Planungsarbeit bezüglich den optimalen Fan-Standorten unsere LäuferInnen an allen und unmöglichen Orten mit schwingender Fahne anfeuerte und neu motivierte. Patrick, Du warst an jeder einzelnen Stelle Gold wert und hast das super gemacht!

Die weiteren Mitwirkenden dieses gelungenen Wochenendes waren:
Janina, Sofie, Andreas, Daniel E., Manfred D., Tom H. und Rolf. Sofies Freund Fabian stiess am Samstagabend überraschenderweise auch noch dazu.

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