Berichte

Team Freizeitsportler.ch an der 35. Unterlandstafette in Bülach

Immer der letzte Sonntag im Januar bildet das Austragungsdatum der sogenannten Unterland-Stafette in Bülach.

Susanne, Teilnehmerin und Berichterstatterin in Personalunion schrieb im Anschluss an den Wettkampf gleich noch das folgende Prichtli:

„Wer Martin Weiss kennt, dem ist klar: „Wenn er ein Training ausschreibt, dann ist es ein Event mit Kultstatus!“

So geschehen auch am heutigen Sonntag mit seiner Ausschreibung zur Teilnahme an der 35. Unterlandstafette in Bülach. Und wie erwartet dauerte es auch nur wenige Tage, bis sein 6-köpfiges Team feststand.

Zu Beginn wurde Eisschnellläufer Loris in der Sportanlage Hirslen als erstes buchstäblich aufs Eis geführt und dies gleich 20 Runden lang (2400 Meter). Er machte dabei eine super Falle, obwohl er seit der Unterlandstafette vor einem Jahr nie mehr auf den Kufen stand.

Sichtlich nervöser stieg Susanne im Hallenbad ins Wasser, wo es 600 Meter zu absolvieren gab. Die Nervosität legte sich rasch und auch sie konnte den Chip unversehrt an Tom weitergeben.

In einem Jagdstart ging es auf dem Kasernenareal weiter auf die Laufstrecke. Tom meisterte den 7.5 km langen Crosslauf mit Bravour und wurde im Ziel freudig von Ehefrau und Töchterchen Pamina empfangen.

Gleichzeitig mit Claudia als Rennradfahrerin wurden auch die Militärvelos auf die Strecke geschickt. Auf der 31 km langen Rundfahrt über Weiach - Hochdorf und zurück zur Kaserne Bülach sah man aber nebst den tonnenschweren Drahteseln auch hochmoderne Carbon-Triathlon-Maschinen. So manche Triathlongruppe nützt die Unterlandstafette zum Saisonbeginn als Formstandstest.

Unser 5. Mitglied und Teamchef Martin interessierte die Materialschlacht weniger. Sein Motto war „Spass haben und den heimeligen Anlass in familiärer Atmosphäre unterstützen“. Dennoch fuhr er mit den Inlineskates die 12 km auf der berühmten Panzerpiste derart schnell und elegant, als ob er nie etwas anderes tun würde. Chapeau!

Als letzte Disziplin wartete dann ein 8 Kilometer langer Radcrossparcours - eine Distanz, bei der Cape Epic-Finisher Markus nicht gross ins Schwitzen geriet.

Die mittels sogenannten „Jalons“ (offizielle Bezeichnung der Militär-Truppenwegweiser aus Blech) perfekt ausgeschilderte Strecke führte durch den Wald in Richtung Seeb, am kleinen Rastplatz vorbei und durchs offene Panzerübungsgelände unter der Nordanflugschneise wieder zurück nach Bülach ins Ziel.

Dass die Militärkaserne an der Unterlandstafette den Sportlern als Wechselzone dient, kommt nicht von ungefähr, wurde doch der Anlass vom Militär organisiert und dies in hervorragender Manier, so dass der Spassfaktor eindeutig im Vordergrund stand.

In der Kaserne gab es auch für alle Teilnehmenden ein schönes Finishergeschenk in Form eines weissen Badetuches mit Unterlandstafettenlogo und unsere 6 gutgelaunten Freizeitsportler sprachen bereits von der Teilnahme im nächsten Jahr – und welche Strategien dann angewendet werden sollten.

Die Werbetrommel wird auf jeden Fall kräftig gerührt und man hofft auf mehrere Teams im 2019.

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