Berichte

Transruinaulta-Marathon / Transviamala 2018

Am letzten Wochenende war es wieder einmal soweit. Die beiden legendären Schluchtenläufe in der bündnerischen Surselva, Sutselva und Val Schons luden die Trail-Läufergemeinde gleich mit mehreren Laufdistanzen und Kombinationen zum Stelldichein.

Jean-Claude hat dabei seinen allerersten Marathon absolviert und gefinished - und anschliessend auch noch zur Feder gegriffen und den folgenden Bericht verfasst. Herzliche Gratulation zu Deiner Leistung Jean-Claude und vielen Dank für die Zeilen.

"Nebst den beiden, für einige Freizeitsportler schon bekannten Transruinaulta Marathon über 42 Km von Ilanz nach Thusis am Samstag und dem etwas kürzeren Transviamala über 19 Km von Thusis nach Donat am Sonntag gab es neu auch für beide Läufe eine Curta-Version im Angebot.

Bei dieser mussten beim Transruinaulta 24km von Ilanz nach Rhäzüns und beim Transviamala 11.5 Km von Thusis nach Donat absolviert werden.

Als Finisher der beiden langen Läufe vom Samstag und Sonntag durfte man sich zum "Schluchtenkönig resp. zur Schluchtenkönigin" krönen lassen. Das Gleiche galt für die kurzen Läufe, allerdings musste man sich hier mit dem Titel des "Schluchtenprinzen" resp. der "Schluchtenprinzessin" begnügen.

Ganz besonders stolz sein durften unsere ganz hartgesottenen Freizeitsportler Petra, Sofie, Eric, Mat und Urs v. Sie liessen sich am Sonntag allesamt das heissbegehrte SchluchtenkönigInnen-Krönchen auf’s stolze Haupt setzen. Herzliche Gratulation diesem ultraharten Quintett!

Bericht über die Transruinaulta-Läufe
Für diese standen 800 Plätze zur Verfügung, alle waren ausgebucht.

Bei herrlichem Herbstwetter und kühlen 6 Grad Aussentemperatur musste man sich für den Start über die Valser Granitblöcke beim Gemeindehaus Ilanz einreihen und auf das Zeichen warten, bis man an der Reihe war. Der Alphornbläser-Verein aus Ilanz verkürzte mit seinen Einlagen die Wartezeit.

Von Ilanz, der ersten Stadt am Rhein, starteten die Trailrunner praktisch direkt in einen wunderschönen Singletrail entlang des jungen Vorderrheines. Nach den ersten rund 11 Kilometern mitten in der Rheinschlucht folgten dann heftige Anstiege hoch nach Versam, durch das Versamertobel nach Scardanal und weiter nach Rhäzüns. Hier endete die Curta Version für einige der mitgereisten Freizeitsportler, die es sich nicht nehmen liessen, in der tollen Bündner Sonne noch die herbstlichen Strahlen zu geniessen.

Für die Marathonläufer ging es dann erst mal wieder aufwärts in Richtung Heinzenberg. Bei KM 30 hatte man den höchsten Punkt erreicht und wurde mit einem tollen Verpflegungsbuffett überrascht. Der Ausblick in Richtung Zielort Thusis und über das ganze Domleschg entschädigte für den zurückliegenden harten Aufstieg.

Vom Dach des Marathons ging es auf vielen Singletrails dem Heinzenberg entlang langsam abwärts, bevor kurz vor dem Ziel noch einige kurze, aber knackige Anstiege bevorstanden.

Alle angereisten Freizeitsportler finishten die geplanten Läufe (Curta und Marathon) pflichtbewusst.

Bericht über die Transviamala-Läufe
Die hier zur Verfügung stehenden 1000 Startplätze waren ebenfalls komplett ausgebucht.

Nach einer nächtlichen Pause und viel Vorfreude auf das weiterhin sonnig versprochene Wetter am Sonntag stand dann für einige Läufer der zweite Wettkampftag auf dem Programm, der Transviamala.

Bei ordentlichen Temperaturen um 9 Grad starteten die Läufer wiederum im Einzelstartmodus. Das Lauferlebnis begann in Thusis und führte auf der alten Strasse durch das «verlorene Loch» nach Rongellen. Nach diesem ersten saftigen Anstieg verliess man die Strasse und lief entlang der «Via Spluga» der Viamala-Schlucht entgegen. Dieser Streckenabschnitt versprach stufenreiche Aufstiege, Single-Trails an Felsbändern entlang und atemberaubende Ausblicke in die Viamala-Schlucht. Diese überquerte man auf den von vielen Abbildungen bekannten Brücken. Ein stetes Auf und Ab einem Crosslauf gleich führte einen in intensiven Anstiegen hoch bis nach Reischen, wo sich plötzlich das weite und offene Schamsertal öffnete.

Dort stieg der Weg nochmals an und führte die Läufer wiederum auf herrlichen Single-Trails oberhalb von Zillis und weiter in Richtung Andeer. Auf den letzten Kilometern wurde nochmals alles gefordert – der Anstieg nach Plans ging nochmals ziemlich in die Beine. Danach war nur noch rollen angesagt und sich auf die besten Kuchen der Region zu freuen»

Freizeitsportler.ch gratuliert sämtlichen seiner FinisherInnen herzlich zu ihrer Bomben-Leistung und wünscht gute und verdiente Erholung.

Die folgenden (und auf unserer Homepage angemeldeten) FreizeitsportlerInnen haben an mindestens einem der vier verschiedenen Läufe teilgenommen:
Claudia, Corinne, Janina, Janine, Jeanette, Katrin, Petra, Sofie, Eric, Jean-Claude, Josef, Loris, Marc, Martin, Mat, Roslan, Stefan B., Urs v. und Urs U.

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