"Die Schöne" ab Wetzikon stand heute mal wieder auf dem Programm und angesichts der vorherrschenden dicken Nebelschicht, hat diese Runde Ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht.
Aber alles der Reihe nach! Bei eisigen Temperaturen und entsprechendem Untergrund versammelten sich die Sonnenanbeter und zogen direkt grad los in Richtung des ersten Etappenziels auf dem Rosinli. Die eisigen Pfade forderten volle Konzentration und so gingen die Strapazen des Anstiegs flugs vergessen.
Schon bald empfing uns die Sonne und Aufstieg 1 von 5 war geschafft. Zu dieser Zeit klang diese Erkenntnis auch noch wie ein Scherz, was sich aber über die Dauer der Tour doch als Tatsache herausstellen sollte.
In munterem Tempo ging es in die ersten eisigen Downhill-Abschnitte, welche technisch doch so Einiges zu bieten hatten - inkl Gletscherabbruch unter dem Wasserfall, welcher elegant überquert wurde und mancher Halb-Pirouette auf vereisten Trails.
Kurz in Hinterburg aufgefrischt waren dann auch der Gryfenberg (Nr. 2), der knackige Abstieg von ebendiesem, sowie der Jakobsberg (Nr. 3) schon bald Geschichte.
Am geografischen Mittelpunkt der Gemeinde Bäretswil angelangt schien die Tour bereits gegessen und der Heimweg in Reichweite - doch weit gefehlt! - es gab noch das kalte Tal von Bettswil zu durchqueren, einen weiteren Hügel (Nr. 4) zu "fressen" - und zum Dessert wartete dann noch der Allmen (Nr. 5), den es halb zu bezwingen galt.
Oben angekommen genossen alle noch einmal die Kaiser-Aussicht aufs Nebelmeer und die Berge, bevor es in Ringwil dann wieder zurück in die kalte Suppe und damit heimwärts ging.
Zum Schluss waren sich alle einig, dass diese flowige Samstagmorgenrunde in bester Gesellschaft ein Highlight- und damit genau der richtige Start ins Wochenende war.
Auch die Koordination auf gehörig rutschigem Untergrund konnte heute ausgiebig trainiert werden.
Die Sonne genossen haben: Laurence, Corinne, Marcel und Andreas F.
Andreas F.
