„Ab an die Sonne“ war das gestrige Programm - oder in anderen Worten „Zürcher Oberländer Hügelsammlung mit Ausblick“
Diesen beiden Leitmotiven wurde unter der Leitung von Guide Andreas F. (vielen Dank von der Redaktion an dieser Stelle für den prompten Bericht und die Pics) auch kurz nach dem ersten Aufstieg am Rosinli sehr eindrücklich Rechnung getragen: Gestartet im Wetziker Grau lag das Nebelmeer schon bald unter uns und wir genossen einen wunderschönen Weitblick in die Berge bei wärmender Sonne.
In stetem Wechsel zwischen Sonne („aah schön warm“) und Schatten („brrr!“) ging es dann auch Richtung Stoffel und rein in den knackig-frostigen ersten Downhill zurück in die Nebelsuppe im Neuthal.
Frisch aufgefuttert und munter plaudernd stand dann die erste Prüfung in Form des Anstiegs auf die Hohenegg mit ihren zahlreichen Gitterstegen an - und plötzlich wurde es still auf den Rängen. Wir alle hatten nun einige Gespräche mit uns selbst zu führen und ab und an eine Fotopause einzulegen.
Oben angekommen ging es in stetem Auf-und-Ab bei ganz wenig Schnee und gutem Grip weiter - Sonnenhof und Ghöch wurden wieder plaudernd-geniessend erklommen. Das Laufen auf diesem Terrain fühlte sich immer besser an und wir trauten uns darum auch einen Abstieg über das wohlbekannte (berüchtigte) Dreckwägli hinunter nach Bettswil zu.
Aus bekannten Gründen gibt es von diesem Abschnitt sehr wenige Bilder, sind wir doch jedes Mal damit beschäftigt, unsere Downhill-Skills zu schärfen und trotzdem heil unten anzukommen - sozusagen die Quadratur des Kreises für Trailrunner… Zurück ging es dann flowig durch das Kemptner Tobel – wieder in die Nebelsuppe.
Total 25km/1000HM/3h35min
Die Höhensonne genossen haben Corinne, Marcel und Andreas F.
Andreas F.
