Treffpunkt war beim Schulhaus Wallenbach in Wetzikon – der Himmel grau, die Schleusen geöffnet. Perfekte Voraussetzungen also für einen Trailrun. Unsere Route führte uns zuerst durchs Walenbachtobel bergauf Richtung Rosinli. Der Weg durchs Tobel und durch den Wald verging wie im Flug, das Wetter war nur gerade beim Start ein Thema.
Oben beim Rosinli angekommen war klar: Heute geht es nicht um Aussicht, sondern um Stimmung. Und die war trotz (oder gerade wegen) des Wetters ausgezeichnet. Den Stoffel liessen wir links liegen und machten uns auf den Weg hinunter Richtung Hofschür, bevor der nächste Anstieg auf den Greifenberg wartete.
Vom Greifenberg führte die Strecke über einen flowigen Trail weiter nach Bäretswil. Obwohl wir kurz zuvor noch im Schneegestöber unterwegs waren, wurde hier der Skilift abgebaut. Später ging es durchs Chämptnertobel zurück nach Wetzikon. Die Trails waren nass, stellenweise schon etwas matschig und genau so, wie man sie sich für einen echten Trailrun vorstellt.
Natürlich gibt es auch zwei kleine «Geheimnisse» aus der Gruppe: Eine Person hat den gesamten Lauf bravourös mit Strassenschuhen gemeistert – Respekt dafür! Und eine andere Person hat unterwegs dem Trailrunning offiziell die Liebe erklärt. Offenbar braucht es manchmal einfach Regen, Matsch und gute Gesellschaft, um auf den Geschmack zu kommen.
Am Ende standen rund 15 Kilometer und etwas mehr als 500 Höhenmeter auf der Uhr und alle waren happy, hatten sie sich trotz miesem Wetter aufgerafft. Trotz Dauerregen ein rundum gelungener Lauf. Genau so darf Trailrunning auch sein.
Mit dabei waren: Brigitte, Yvonne, Fränzi, Sofie und Arnaud.
Sofie P.
